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Wer bei Felicity Solar falsch kombiniert, verschenkt das, wofür das System eigentlich gebaut ist: hoher Eigenverbrauch, stabiler Ersatzstrom und ein Speicher, der sauber mit dem Wechselrichter spricht. Denn IVGM ist nicht gleich IVGM, T-REX ist kein größerer IVGM fürs Einfamilienhaus – und ein Hochvolt-Speicher wie der FLH gehört nur an den passenden Hybrid.
Dieser Guide ist bewusst als Kompatibilitäts- und Passform-Check aufgebaut. Wir sortieren die vier Kernbausteine aus dem Voltino-Sortiment nach Leistung, Phasenlage, Anwendung und Speicher-Anbindung, damit du direkt siehst: Was passt zusammen – und was passt zu dir?
Stand: 17. September 2026 – alle Angaben für netzparallele Anlagen in Deutschland mit 230/400 V, 50 Hz. Endgültige String-Auslegung und Anmeldung immer mit deinem Elektriker.
Felicity Solar denkt als Ökosystem: Hybrid-Wechselrichter + LiFePO4-Hochvolt-Batterie + MPPT + FSolar-Monitoring. Das funktioniert aber nur, wenn Spannungslage, Phasen und Leistung zusammenpassen. Hier die Kurzantwort:
| Du hast / du planst | Passender Wechselrichter | Passender Speicher |
|---|---|---|
| Reihenhaus / DHH, 4–8 kWp PV, ohne Wärmepumpe, 1 Zähler | IVGM 3~6 kW P1G2, 1-phasig Hybrid | FLH 16 kWh, 1 Block reicht meist |
| Einfamilienhaus 8–16 kWp, Wärmepumpe und/oder 11-kW-Wallbox | IVGM 12~16K P1G1, Hybrid für hohe Lasten | FLH 16 kWh, erweiterbar bei Nachtverbrauch |
| Resthof, 2 Wohneinheiten, Ferienhof, Werkstatt, kleiner Gewerbebetrieb, 25–50 kWp | T-REX 25~50 kW P3G01, 3-phasig | FLH 16 kWh im Verbund, stapelbar im Schrank |
Merksatz aus der Praxis: Der Wechselrichter muss zu deinem Hausanschluss und deinen Großverbrauchern passen, der Speicher zu deinem Nacht- und Notstrombedarf. Beides wird über die FSolar-Plattform als ein System geführt – kein Mischmasch aus Niedervolt und Hochvolt.
Du hast ein Dach mit 12 bis 20 Modulen, einen Jahresverbrauch von 3.500 bis 6.500 kWh und willst vor allem deine Stromrechnung drücken und abends vom eigenen Strom leben? Dann ist der kleine IVGM die stimmigste Wahl.
Warum er passt:
Passt nicht, wenn: du eine 9-kW-Wärmepumpe, zwei Wallboxen oder einen Durchlauferhitzer gleichzeitig fahren willst. Dann brichst du dem 6-kW-Gerät das Genick – nimm die 12–16-kW-Klasse.
Das ist der meistunterschätzte Kompatibilitätsfall in Deutschland: Das Dach gibt 12 bis 18 kWp her, im Keller brummt die Wärmepumpe und an der Wand hängt die 11-kW-Wallbox. Ein 6-kW-Hybrid regelt sich da zu Tode, schiebt zu viel ins Netz und holt bei Ersatzstrom zu wenig aus dem Speicher.
Der IVGM 12~16K P1G1 ist genau für diesen Fit gebaut:
Faustformel für den Speicher-Fit: Tagesverbrauch minus Tages-PV-Direktverbrauch = Speicherbedarf. Bei 8 bis 12 kWh Nachtbedarf (typisch mit Wärmepumpe in der Übergangszeit) ist ein FLH 16 kWh-Block die richtige Startgröße. Wer zwei E-Autos oder Nachtspeicher-Erfahrung hat, plant den zweiten Block gleich als Stellfläche mit ein – FLH ist als Schrank-/Stapelsystem genau dafür gemacht.
Der T-REX 25~50 kW P3G01 ist kein überdimensionierter Haus-Wechselrichter. Das P3 im Namen sagt es: echtes 3-phasiges System für 400 V-Anwendungen, große Dach- und Freiflächen, Lastspitzenkappung und Backup für Betriebe.
Hier passt er hin:
Wichtigster Fit-Check: T-REX braucht einen 3-phasigen Netzanschluss, einen Elektriker für Wand- oder Bodenmontage und ein Speicherkonzept auf Hochvolt-Schrankebene. Ein einzelner FLH-Block mit 16 kWh ist hier nur der Startbaustein – plane den Schrank gedanklich voll und erweitere nach Lastgang. Wer nur ein Einfamilienhaus hat, ist mit T-REX falsch abgebogen: höhere Verluste im Teillastbereich, unnötige Installationskosten.
Der FLH48314UG1 mit 16 kWh ist das Gegenstück zum Hybrid-Gedanken: LiFePO4 im Hochvolt-Schrank, lange Zyklenlebensdauer, saubere BMS-Kommunikation zum Wechselrichter und FSolar-Fernüberwachung in einer App.
Der mechanische und elektrische Fit:
Nicht kombinieren: FLH-Hochvolt nicht mit alten 48-V-Off-Grid-Wechselrichtern (IVAM/IVEM) mischen und keine Fremd-Batterien ohne Freigabe parallel hängen. Das BMS quittiert das mit Fehler – zu Recht.
Die teuerste Kompatibilitäts-Panne ist nicht Wechselrichter gegen Speicher, sondern 4 mm² String-Leitung auf 25 Meter plus billige MC4-Klone. Ergebnis: Spannungsfall, warme Klemmstellen, MPPT findet den optimalen Punkt nicht.
Für alle drei Fälle oben gilt als saubere Basis:
Wenn du nur drei Fragen beantwortest, liegst du fast immer richtig: Wie viel kWp passt aufs Dach? Welche Großverbraucher laufen gleichzeitig? Wie viel Strom brauchst du nach Sonnenuntergang?
Bestell den Wechselrichter nicht nach Bauchgefühl für „viel hilft viel“, sondern nach Phasenlage und Gleichzeitigkeit – und den Speicher nach deiner echten Nachtlast. Dann läuft das Felicity-System so, wie es gedacht ist: leise, effizient und aus einer App.
Kann ich den FLH 16 kWh später erweitern?
Ja, das ist der Sinn des Schrank-Systems. Wichtig ist: gleiche Serie, gleiche Spannungslage, Inbetriebnahme durch den Fachbetrieb und Anmeldung im Monitoring.
Passt der IVGM 3~6 kW an mein bestehendes 1-phasiges Hausnetz?
In der Regel ja. Entscheidend ist der freie Kapazitäts-Check durch den Elektriker und die Anmeldung beim Netzbetreiber/Marktstammdatenregister.
Brauche ich für den T-REX einen neuen Zählerschrank?
Oft eine Erweiterung: 3-phasiger Anschluss, SLS, Überspannungsschutz und Zählerplatz für Erzeugungsmessung. Lass das vor dem Kauf prüfen – das spart die zweite Anfahrt.
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